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HIV Vorbeugung

Wer weiß, wie man sich ansteckt, kann einer HIV-Infektion und deren Folgen  vorbeugen. Dies ist auch für bereits infizierte Menschen wichtig zu wissen – schließlich können sie so vermeiden, andere anzustecken.

Beim Sex kann man sich und andere bei analem und vaginalem Geschlechtsverkehr mit Kondomen schützen. Partner sollten auch weitere „safe Sex“ Praktiken beachten, etwa, dass kein Blut, Sperma oder Vaginalflüssigkeit in offene Wunden oder auf die Schleimhäute kommt und dass Körperflüssigkeiten nicht geschluckt werden sollten.

Wer Drogen nimmt, sollte keine Utensilien zum Einnehmen der Drogen mit anderen teilen. Dies gilt vor allem für Nadeln, aber auch z.B. für Röhrchen oder aufgerollte Geldscheine zum Schnupfen von Drogen.

Wichtig: HIV ist auch dann ansteckend, wenn keine Symptome auftreten: Das Ansteckungsrisiko ist bei einer fortgeschrittenen AIDS-Erkrankung und zu Beginn einer HIV-Infektion am höchsten. Dies ist problematisch, da viele Betroffene im frühen akuten Stadium noch nicht wissen, dass sie infiziert sind.

Nach Situationen mit erhöhtem Risiko für eine Infektion wie etwa nach ungeschütztem Sex mit Unbekannten ist es in manchen Fällen möglich, Medikamente einzunehmen, um eine Ansteckung zu vermeiden. Diese sogenannte Postexpositionsprophylaxe sollte so schnell wie möglich nach eine potentiellen Infektion erfolgen – möglichst innerhalb von 24 Stunden. Eine Postexpositionsprophylaxe kann eine HIV-Infektion allerdings nicht völlig ausschließen – Vorbeugung ist also unverzichtbar, wenn man vermeiden will, sich anzustecken.

Forscher arbeiten seit Jahren daran, einen Impfstoff zur HIV-Vorbeugung zu entwickeln. Dies ist bis jetzt noch nicht gelungen und schwierig, da es unterschiedliche Varianten des HI-Virus gibt, die sich darüber hinaus verändern (mutieren).

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